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Gesellenfreisprechung in Bad Windsheim

„Erheben Sie sich von ihren Plätzen. Ich spreche Sie öffentlich frei und erkläre Sie zu Gesellen Ihres Handwerks!“ Mit diesen Worten setzte  Georg Gerhäuser, stellvertretender Meister der Kreishandwerkerschaft Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, den Höhepunkt der Freisprechungsfeier im Saal des Arvena – Reichsstadthotels der Kurstadt.

 

Ausgehändigt  wurden am Samstagabend jedoch nicht nur 27 Gesellenbriefe. In festlichem Ambiente richtete sich der Dank zudem an langjährige Mitarbeiter diverser Handwerksbetriebe sowie an Meisterinnen,  Meister und Ingenieure, die für ihr 35 und mehr Jahre  währendes Engagement   in ein und demselben Betrieb, mit dem Goldenen Meisterbrief  ausgezeichnet wurden.

 

„Mit ihrer Entscheidung, einen Handwerksberuf zu ergreifen, haben Sie vor rund drei Jahren eine Entscheidung getroffen, die Ihnen  beste berufliche Aussichten bescheren wird“, sicherte eingangs Kreishandwerkermeister Roland Mannke (Uehlfeld) den künftigen Gesellen zu. 

 

Ein Versprechen, dem   Christian Sendelbeck ohne Wenn und Aber beipflichtete.

„Mit dem Gesellenbrief in der Hand haben Sie eine wichtige berufliche Basis gelegt und müssen  sich keine Gedanken über Ihre  Zukunft machen!“, so der Vizepräsident der Handelskammer Mittelfranken. 

„Wir brauchen in unseren Betrieben junge Leute. Handwerker/innen jeglicher Berufsrichtungen  sind allerorten gefragt und gesucht!“  Nicht fehlen durfte der Hinweis, dass bereits jetzt, erst recht jedoch  in naher Zukunft, zahlreiche Handwerksbetriebe zur Übernahme stehen und sich Weiterbildung, etwa hin zum Meister, lohnt und auszahlen wird. 

Sendelbeck erinnerte in seinen Worten zudem an den nicht immer einfachen, mitunter auch dornigen Weg hin zum Gesellen. Um ans Ziel zu gelangen, wurde den jungen Leuten, ob im Ausbildungsbetrieb oder in der Schule,  jede Menge an Ausdauer und Durchhaltevermögen abverlangt. 

 

Worte, welche die neue Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule  Neustadt/Aisch, Christina Müller, nur bestätigen konnte. Die Oberstu-diendirektorin, ehemals gelernte Bankfachfrau und aus familiärer Sicht eng mit dem Handwerk verbunden, richtete ihren Dank nicht nur an ihre „Ehemaligen“, sondern zudem an alle Ausbilder und Lehrkräfte, die ihren Anteil daran hatten, dass 27 junge Menschen, unter ihnen sieben Damen, sowohl aus beruflicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht,  fortan auf eigenen Beinen stehen können.  

 

Besondere Erwähnung fanden an diesem Abend Kevin Kilian (Vesten-bergsgreuth), der sich im Rahmen der 73. Deutschen Meisterschaft 2024 den Titel eines Deutschen Meisters der Stuckateure sichern konnte sowie   die Innungs-besten Andrea - Petra Vogel (Stuckateurin),   Philipp Machalett und Nico Pöllot aus den Reihen der Anlagenmechaniker.   

 

Gesellenbriefe aus den Händen von Sebastian Dörr, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Georg Gerhäuser, gab es zudem für folgende  Junggehilfinnen und -gehilfen:

 

Friseurinnen: Iulia-Denise Bloos (Ergersheim), Luana D´ Aniello (Uehlfeld), Khira-Li Kräutlein (Neustadt/Aisch), Amy und Sina Lechner (beide Diespeck); 

 

Maurer: Fabian Leyh  (Pommersfelden); 

 

Straßenbauer: Samuel Jäger (Bad Windsheim);

 

Stuckateure: Julia Pevak (Windelsbach-Nordenberg), Lucas Windsheimer, Vincent - Georg Wunner (beide Burgbernheim), Fabian Ziener (Gutenstetten-Kleinsteinach); 

 

Metallbauer: Johannes Ammon (Emskirchen), Sebastian Döhler (Simmershofen), Maximilian Feier (Uffenheim), Johannes Uri (Schlüsselfeld); 

 

Anlagenmechaniker: Luis Haller (Neustadt/Aisch), Lucas Hornauer (Schein-feld), Hannes Müller (Unternesselbach), Florian Peter und Niklas Wörlein  (beide Baudenbach), Maximilian Simon (Obernesselbach) und Omar Younes (Bad Windsheim); 

 

Goldene Meisterbriefe erhielten: Christian Hofmann (Burghaslach), Hans- Jürgen Zapf (Marktbergel) und Dieter Stierhof (Bad Windsheim); 

 

Geehrte langjährige Mitarbeiter:

 

50 Jahre: Richard Schauer (Stuckateurbetrieb  Firma Täufer); 

 

40 Jahre: Thomas Walter (Friseurbetrieb Felix), Manfred Neumeister (Bauunternehmen Gerhäuser), 

 

25 Jahre: Michael Walter (Bauunternehmen Zapf), Manfred Kurzmann (Seiler Gebäudetechnik);

 

10 Jahre: Laura Winterbauer (Friseurbetrieb Rippel), André Breitenberger (Seiler Heizungstechnik) und Heinz Schatz (Seiler Zimmerei);#

Bild und Text: Meixner

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Veröffentlichung

Mi, 05. November 2025

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